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Glossar · 114 Begriffe

Casino-Glossar: jeder Fachbegriff in Klartext.

Von Auszahlungsquote bis Wild-Symbol – kurz erklärt, ohne Marketing-Sprech.

5-Sekunden-Regel
Ein Spiel an einem virtuellen Automaten muss in Deutschland im Durchschnitt mindestens fünf Sekunden dauern (§ 22a Abs. 6 GlüStV) – rechnerisch höchstens 120 Spiele in zehn Minuten. Das begrenzt das Tempo auf rund 720 Spiele pro Stunde. Mehr dazu →
Aktivitätsdatei
Teil des Systems LUGAS: Sie verhindert, dass jemand gleichzeitig bei mehreren Online-Anbietern spielt. Wer den Anbieter wechselt, muss eine Wartezeit von fünf Minuten einhalten (§ 6h GlüStV). Mehr dazu →
Ausschüttungsquote
Bei Lotterien der Anteil der Einsätze, der als Gewinne ausgeschüttet wird. Bei Lotto 6aus49 und Eurojackpot sind es 50 %, bei Fernsehlotterien mindestens 30 %. Mehr dazu →
Auszahlungsquote (RTP)
Return to Player: der Anteil aller Einsätze, den ein Spiel langfristig wieder ausschüttet. 96 % RTP heißt: Von 100 € Einsatz fließen im Schnitt 96 € zurück, 4 € behält das Haus. Bei legalen deutschen Slots lag der Durchschnitt 2025 laut GGL bei 88,1 %. Kurzfristig sagt der Wert fast nichts über deine Session aus. Mehr dazu →
Autoplay
Automatischer Ablauf mehrerer Spiele ohne neuen Klick. Bei virtuellen Automatenspielen ist das in Deutschland verboten: Jedes Spiel muss einzeln gestartet werden (§ 22a Abs. 4 GlüStV). Mehr dazu →
Bankhalter
Bei Tischspielen die Partei, die gegen alle Spielenden spielt – meist die Spielbank. Online-Automatenspiele, die solche Tischspiele nachbilden, sind in Deutschland unzulässig (§ 22a Abs. 2 GlüStV). Mehr dazu →
Bankroll
Das Budget, das du fürs Spielen festlegst – und das du verlieren kannst, ohne dass es wehtut. Sinnvoll ist, es vorher festzulegen und nicht nachzulegen. Mehr dazu →
Bank-Wette (Baccarat)
Wette darauf, dass die Hand der Bank gewinnt. Gewinne werden mit 5 % Kommission ausgezahlt; der Hausvorteil liegt bei rund 1,06 % und ist damit der niedrigste im Baccarat. Mehr dazu →
Basisstrategie
Die mathematisch beste Entscheidung für jede Blackjack-Hand gegen jede Dealer-Karte. Senkt den Hausvorteil auf rund 0,5 %. Mehr dazu →
Bonus-Ehrlichkeitswert
Unsere Kennzahl: Bonusbetrag minus erwarteter Verlust beim Erfüllen der Umsatzbedingung. Negativ heißt, der Bonus kostet dich im Schnitt mehr, als er bringt. Mehr dazu →
Bonus ohne Einzahlung
Kleines Guthaben oder Freispiele ohne vorherige Einzahlung. Meist mit hoher Umsatzbedingung und niedriger Gewinngrenze. Mehr dazu →
Bruttospielertrag
Spieleinsätze minus ausgezahlte Gewinne – also das, was beim Anbieter bleibt. Entspricht dem Nettoverlust aller Spielenden und ist die Kennzahl, mit der Behörden Märkte vergleichen. Mehr dazu →
Buchmacher-Marge
Der Aufschlag, den ein Wettanbieter in seine Quoten einrechnet. Berechnung: Summe der Kehrwerte aller Quoten eines Ereignisses minus 1. Mehr dazu →
Carré
Roulette-Wette auf vier Zahlen, die auf dem Tableau ein Quadrat bilden. Auszahlung 8:1, Hausvorteil im europäischen Roulette 2,70 %. Mehr dazu →
Cashback
Rückerstattung eines Teils deiner Verluste, z. B. 10 % pro Woche. Klingt fair, verringert aber nur den Verlust – er bleibt ein Verlust. Mehr dazu →
Cheval
Roulette-Wette auf zwei benachbarte Zahlen. Auszahlung 17:1, Hausvorteil im europäischen Roulette 2,70 %. Mehr dazu →
D'Alembert
Progressionssystem: nach einem Verlust den Einsatz um eine Einheit erhöhen, nach einem Gewinn um eine senken. Es verteilt Gewinne und Verluste anders, ändert den Hausvorteil aber nicht. Mehr dazu →
DLTB (Deutscher Lotto- und Totoblock)
Zusammenschluss der 16 Landeslotteriegesellschaften, die Lotto 6aus49, Eurojackpot, KENO und Rubbellose anbieten. Ihre Lotterien erzielten 2025 einen Bruttospielertrag von 4,2 Mrd. €. Mehr dazu →
Don't Pass
Craps-Wette gegen den Werfer. Sie hat mit rund 1,36 % einen etwas niedrigeren Hausvorteil als die Pass Line. Mehr dazu →
Double Down
Blackjack-Entscheidung: Einsatz verdoppeln und dafür genau eine weitere Karte erhalten. Teil der Grundstrategie, etwa bei 11 gegen eine schwache Dealer-Karte. Mehr dazu →
DSM-5
Diagnosehandbuch der American Psychiatric Association. Eine Glücksspielstörung liegt vor, wenn mindestens vier von neun Kriterien innerhalb von zwölf Monaten erfüllt sind (leicht 4–5, mittel 6–7, schwer 8–9). Mehr dazu →
Dutzend
Roulette-Wette auf zwölf Zahlen: 1–12, 13–24 oder 25–36. Auszahlung 2:1. Mehr dazu →
Einfache Chancen
Roulette-Wetten auf Rot/Schwarz, Gerade/Ungerade oder 1–18/19–36 mit Auszahlung 1:1. Fällt die Zero, verliert die Wette im europäischen Roulette – mit La Partage gibt es den halben Einsatz zurück. Mehr dazu →
Einsatzlimit
Höchsteinsatz je Spiel bei virtuellen Automatenspielen: grundsätzlich 1 € (§ 22a Abs. 7 GlüStV). Seit 1. Juli 2026 erlaubt die GGL unter Bedingungen bis 3 € bzw. 5 €. Mehr dazu →
Einzahlungsbonus
Ein Bonus, der sich prozentual an deiner Einzahlung orientiert, etwa „100 % bis 100 €". Fast immer mit Umsatzbedingung. Mehr dazu →
Einzahlungslimit
Obergrenze für Einzahlungen pro Monat. In Deutschland standardmäßig 1.000 € anbieterübergreifend; ein eigenes, niedrigeres Limit wirkt sofort, Erhöhungen erst nach sieben Tagen. Mehr dazu →
En Prison
Regel im französischen Roulette: Fällt die Zero, bleibt der Einsatz auf einer einfachen Chance für die nächste Runde „gefangen“. Der Hausvorteil sinkt dadurch auf rund 1,35 %, ähnlich wie bei La Partage. Mehr dazu →
Erlaubnisinhaber
Das Unternehmen, dem die GGL oder ein Land eine Glücksspielerlaubnis erteilt hat. Eine Erlaubnis kann mehrere Marken und Internetseiten umfassen – deshalb unterscheiden sich Zählungen nach Anbietern und nach Domains. Mehr dazu →
Erwartungswert
Das durchschnittliche Ergebnis einer Wette, wenn man sie unendlich oft wiederholt. Bei Casinospielen für Spielende fast immer negativ. Mehr dazu →
Evaluierung (GlüStV)
Gesetzlich vorgesehene Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags. Die Länder müssen bis 31.12.2026 einen zusammenfassenden Bericht vorlegen (§ 32 GlüStV). Mehr dazu →
Fibonacci-System
Progression nach der Fibonacci-Folge (1, 1, 2, 3, 5, 8 …): nach einem Verlust eine Stufe weiter, nach einem Gewinn zwei zurück. Ein negativer Erwartungswert bleibt negativ. Mehr dazu →
Flat Betting
Immer derselbe Einsatz, unabhängig von Gewinn oder Verlust. Es ändert den Hausvorteil nicht, hält aber die Schwankungen am geringsten. Mehr dazu →
Freispiele
Kostenlose Runden an einem bestimmten Automaten mit festem Einsatz. Gewinne daraus unterliegen oft eigenen Umsatzbedingungen. Mehr dazu →
Fremdsperre
Sperre, die ein Anbieter einträgt, wenn er Hinweise auf Spielsuchtgefährdung oder Überschuldung hat – auch auf Meldung von Angehörigen. Mindestdauer ein Jahr. Mehr dazu →
Fünferwette
Wette im amerikanischen Roulette auf 0, 00, 1, 2 und 3. Mit 7,89 % Hausvorteil die ungünstigste Wette am Tisch. Mehr dazu →
Gambler's Ruin (Ruin-Risiko)
Die Wahrscheinlichkeit, das gesamte Budget zu verlieren, bevor ein Gewinnziel erreicht ist. Bei negativem Erwartungswert steigt sie, je kleiner die Einsätze im Verhältnis zum Ziel sind. Mehr dazu →
Geldspielgerät
Spielautomat in Spielhallen und Gaststätten nach Gewerberecht. Die Auszahlungsquote liegt laut DHS-Jahrbuch Sucht bei mindestens 77,1 %; Geldspielgeräte sind das umsatzstärkste Segment des legalen Marktes. Mehr dazu →
Gewinnlimit
Obergrenze dessen, was du aus einem Bonus auszahlen darfst. Alles darüber verfällt. Mehr dazu →
Gewinnplan
Übersicht, welche Kombination welchen Gewinn bringt. Bei virtuellen Automatenspielen muss er leicht aufrufbar und verständlich sein (§ 22a Abs. 3 GlüStV). Mehr dazu →
GGL
Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder mit Sitz in Halle (Saale). Sie erteilt Erlaubnisse für Online-Glücksspiel und führt die Whitelist. Mehr dazu →
Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV)
Der Vertrag der Bundesländer, der Glücksspiel in Deutschland regelt. Die aktuelle Fassung gilt seit dem 1. Juli 2021 und erlaubt virtuelle Automatenspiele unter strengen Auflagen. Mehr dazu →
Glücksspielstörung
Anhaltendes Spielverhalten, das trotz negativer Folgen nicht mehr kontrolliert werden kann – in der ICD-11 als 6C50 klassifiziert. Laut Glücksspiel-Survey 2025 sind 2,2 % der 18- bis 70-Jährigen betroffen. Mehr dazu →
Glücksspiel-Survey
Repräsentative Bevölkerungsbefragung zum Glücksspiel in Deutschland, durchgeführt vom ISD Hamburg mit der Universität Bremen. Die Ausgabe 2025 beruht auf 12.340 Interviews. Mehr dazu →
Großes Spiel
Klassische Tischspiele in Spielbanken wie Roulette, Blackjack und Poker. 2025 entfielen darauf 13 % des Bruttospielertrags der Spielbanken. Mehr dazu →
Hausvorteil
Das Gegenstück zum RTP: der Anteil jedes Einsatzes, den das Casino langfristig behält. Beim europäischen Roulette 2,70 %, beim Blackjack mit Basisstrategie rund 0,5 %. Mehr dazu →
Hit-Frequenz
Wie oft ein Automat überhaupt einen Gewinn auslöst – unabhängig von dessen Höhe. Viele Treffer sind kleiner als der Einsatz. Mehr dazu →
ICD-11
Internationale Klassifikation der Krankheiten der WHO. Die Glücksspielstörung hat den Code 6C50 (6C50.0 überwiegend offline, 6C50.1 überwiegend online); 6C51 ist dagegen die Computerspielstörung. Mehr dazu →
Insurance (Versicherung)
Blackjack-Nebenwette, wenn der Dealer ein Ass zeigt. Sie zahlt 2:1, hat ohne Kartenzählen aber einen hohen Hausvorteil – mit sechs Decks rund 7,4 %. Mehr dazu →
Jackpot
Ein besonders großer Gewinn, oft progressiv wachsend. Bei virtuellen Automatenspielen in Deutschland verboten: Einsätze oder Gewinne dürfen nicht für künftige Gewinne angesammelt werden (§ 22a Abs. 8 GlüStV). Mehr dazu →
Kanalisierung
Anteil des Glücksspiels, der bei Anbietern mit deutscher Erlaubnis stattfindet. Laut GGL-Studie online rund 77 %, Branchenschätzungen liegen deutlich niedriger. Mehr dazu →
Kartenzählen
Methode, das Verhältnis hoher zu niedriger Karten im Schuh zu verfolgen. Online mit ständigem Mischen wirkungslos. Mehr dazu →
KENO
Lotterie des Deutschen Lotto- und Totoblocks, bei der täglich 20 aus 70 Zahlen gezogen werden. Die Ausschüttungsquote liegt bei 49,4 %. Mehr dazu →
Kleines Spiel
Das Automatenspiel in Spielbanken. Es brachte 2025 rund 87 % des Bruttospielertrags der Spielbanken. Mehr dazu →
Kognitive Verzerrung
Systematischer Denkfehler, etwa der Glaube, ein Gewinn sei nach einer Pechsträhne „fällig“. Der Glücksspiel-Survey 2025 hat solche Verzerrungen erstmals erhoben. Mehr dazu →
Kolonne
Roulette-Wette auf eine der drei senkrechten Zahlenreihen mit je zwölf Zahlen. Auszahlung 2:1. Mehr dazu →
Kombiwette
Sportwette aus mehreren Tipps, deren Quoten multipliziert werden. Weil sich auch die Marge des Buchmachers multipliziert, sinkt die effektive Auszahlungsquote mit jedem Tipp. Mehr dazu →
Konstante Proportion
Einsatzsystem, bei dem immer ein fester Prozentsatz des aktuellen Budgets gesetzt wird. Das Budget schrumpft bei negativem Erwartungswert langsamer, aber stetig. Mehr dazu →
Kontrollillusion
Der Eindruck, ein Zufallsergebnis beeinflussen zu können – etwa durch den richtigen Zeitpunkt oder eigene Würfe. Beschrieben von Ellen Langer (1975). Mehr dazu →
Labouchère
Streichsystem: Man notiert eine Zahlenreihe, setzt die Summe aus erster und letzter Zahl, streicht sie bei Gewinn und hängt den Einsatz bei Verlust an. Die Einsätze können schnell stark wachsen. Mehr dazu →
Landesfachstelle Glücksspielsucht
Koordinierende Stelle eines Bundeslandes für Prävention und Beratung bei Glücksspielproblemen. Sie vermittelt auch an Beratungsstellen vor Ort. Mehr dazu →
La Partage
Roulette-Regel: Fällt die Null, bekommst du bei einfachen Chancen die Hälfte des Einsatzes zurück. Halbiert den Hausvorteil auf diese Wetten auf 1,35 %. Mehr dazu →
Leitentscheidungsverfahren
Revisionsverfahren, das der Bundesgerichtshof nach § 552b ZPO auswählt, um eine Rechtsfrage für viele gleichartige Fälle zu klären – etwa I ZR 216/25 zur Rückforderung von Online-Casino-Verlusten. Mehr dazu →
Live-Wette
Sportwette während des laufenden Spiels. 2025 entfielen laut GGL 53 % der Sportwetteinsätze auf Live-Wetten. Mehr dazu →
LUGAS
Länderübergreifendes Glücksspielaufsichtssystem. Es setzt das anbieterübergreifende Einzahlungslimit durch und verhindert paralleles Spielen bei mehreren Anbietern. Mehr dazu →
Martingale
Einsatzsystem, bei dem man nach jedem Verlust verdoppelt. Gewinnt meist wenig und verliert selten, aber dann sehr viel – der Hausvorteil bleibt unverändert. Mehr dazu →
Maximaler Einsatz
Höchster erlaubter Einsatz pro Runde, während ein Bonus aktiv ist. In Deutschland gilt für virtuelle Automaten ohnehin ein Einsatzlimit – standardmäßig 1 € pro Spiel, seit Juli 2026 unter Auflagen gestuft bis 3 € bzw. 5 €. Mehr dazu →
Monte-Carlo-Simulation
Verfahren, bei dem ein Zufallsexperiment sehr oft durchgespielt wird, um die Verteilung möglicher Ergebnisse zu schätzen. Unsere Simulatoren arbeiten so. Mehr dazu →
Near Miss (Beinahe-Gewinn)
Ein knapp verfehlter Gewinn, etwa zwei Jackpot-Symbole und das dritte knapp daneben. Studien zeigen, dass solche Ereignisse das Belohnungssystem aktivieren (Clark u. a. 2009). Mehr dazu →
Nebenbestimmung
Auflage, die eine Behörde einer Glücksspielerlaubnis beifügt – etwa zu Werbung, Boni oder Berichtspflichten. Mehr dazu →
OASIS
Das bundesweite, spielformübergreifende Sperrsystem, geführt vom Regierungspräsidium Darmstadt. Eine Sperre gilt bei allen legalen Anbietern in Deutschland – online wie in Spielhallen – und endet nie automatisch. Mehr dazu →
Odds-Wette (Craps)
Zusatzwette hinter einer Pass- oder Don't-Pass-Wette, die zu fairen Quoten ausgezahlt wird. Sie ist eine der wenigen Casino-Wetten ohne Hausvorteil. Mehr dazu →
Offshore-Lizenz
Glücksspiellizenz aus Gebieten wie Curaçao oder Anjouan. Gilt nicht für Deutschland und bietet Spielenden kaum durchsetzbaren Schutz. Mehr dazu →
Panik-Button
Pflichtfunktion bei legalen Anbietern (§ 6i Abs. 3 GlüStV): Ein Klick sperrt dich sofort für 24 Stunden. Mehr dazu →
Parallelspiel
Gleichzeitiges Spielen mehrerer Spiele oder bei mehreren Anbietern. Bei virtuellen Automatenspielen ist das verboten (§ 22a Abs. 10 GlüStV), anbieterübergreifend sichert das die Aktivitätsdatei. Mehr dazu →
Paroli
Umgekehrtes Martingale: Verdoppeln nach Gewinnen. Verändert den Verlauf einer Session, nicht den Erwartungswert. Mehr dazu →
Pass Line
Grundwette beim Craps auf den Werfer. Der Hausvorteil liegt bei 7/495, also rund 1,41 %. Mehr dazu →
Paytable
Auszahlungstabelle beim Video Poker. Kleine Unterschiede (z. B. 9/6 statt 8/5 bei Jacks or Better) verändern den RTP deutlich. Mehr dazu →
PGSI
Problem Gambling Severity Index: neun Fragen mit 0 bis 27 Punkten, ab 8 Punkten gilt Spielverhalten als problematisch. In Großbritannien Standard, aber nicht direkt mit der DSM-5-Messung in Deutschland vergleichbar. Mehr dazu →
Plein
Roulette-Wette auf eine einzelne Zahl. Auszahlung 35:1, Trefferwahrscheinlichkeit im europäischen Roulette 1 zu 37. Mehr dazu →
Pre-Match-Wette
Sportwette, die vor Spielbeginn abgegeben wird. 2025 entfielen laut GGL 47 % der Sportwetteinsätze auf Pre-Match-Wetten. Mehr dazu →
Rake
Gebühr, die Pokeranbieter von Pots oder Turnieren einbehalten. Im legalen deutschen Online-Poker machte der Rake 2025 rund 8,7 % der Einsätze aus. Mehr dazu →
Reality Check
Pflicht-Einblendung nach 60 Minuten Spielzeit: wie lange du spielst und wie viel du gewonnen oder verloren hast (§ 6h Abs. 7 GlüStV). Mehr dazu →
Rückforderung
Zivilrechtlicher Anspruch auf Erstattung von Verlusten bei Anbietern ohne deutsche Erlaubnis. Der EuGH hat solche Klagen 2026 gebilligt (C-440/23); der BGH will am 28.01.2027 entscheiden. Mehr dazu →
Scatter
Ein Slot-Symbol, das unabhängig von Gewinnlinien zählt und oft Freispiel-Features auslöst. Mehr dazu →
Schwarzmarkt
Glücksspiel bei Anbietern ohne deutsche Erlaubnis. Wie groß er ist, ist umstritten: Die Schätzungen reichen von rund einem Viertel bis über die Hälfte des Online-Marktes. Mehr dazu →
Selbstsperre
Freiwillige Sperre über OASIS, beantragt beim Anbieter oder beim Regierungspräsidium Darmstadt. Regeldauer ein Jahr, auf Wunsch mindestens drei Monate. Sie endet nie automatisch – aufgehoben wird sie nur auf schriftlichen Antrag. Mehr dazu →
Sixain
Roulette-Wette auf sechs Zahlen aus zwei benachbarten Querreihen. Auszahlung 5:1. Mehr dazu →
Sofortlotterie
Lotterie mit sofort sichtbarem Ergebnis, etwa Rubbellose. Die Ausschüttungsquote liegt bei 40–60 %. Online-Sofortlotterien sind nicht von der OASIS-Sperre ausgenommen (§ 8 Abs. 2 GlüStV). Mehr dazu →
Soft 17
Blackjack-Hand mit 17 Punkten, bei der ein Ass als 11 zählt. Muss der Dealer darauf noch eine Karte ziehen (H17), steigt der Hausvorteil um rund 0,2 Prozentpunkte. Mehr dazu →
Spielbank
Staatlich konzessionierter Betrieb mit Großem Spiel an Tischen und Kleinem Spiel an Automaten. 2024 gab es laut DHS-Jahrbuch Sucht 71 Spielbank-Standorte in Deutschland. Mehr dazu →
Spielbankabgabe
Abgabe, die Spielbanken auf ihren Ertrag an das jeweilige Land zahlen. Höhe und Ausgestaltung regeln die Spielbankgesetze der Länder. Mehr dazu →
Spieleinsatz
Alles, was gesetzt wird – auch Gewinne, die sofort wieder eingesetzt werden. Deshalb sind Einsätze immer viel höher als die tatsächlichen Verluste. Mehr dazu →
Spielerfehlschluss
Der Irrglaube, ein Ergebnis sei „fällig", weil es länger nicht kam. Zufall hat kein Gedächtnis. Mehr dazu →
Spielgewichtung
Wie stark ein Spiel zur Umsatzbedingung beiträgt. Slots oft 100 %, Tischspiele oft 10 % oder 0 %. Mehr dazu →
Split
Blackjack-Entscheidung, ein Paar in zwei getrennte Hände zu teilen – mit je einem eigenen Einsatz. Asse und Achten werden nach der Grundstrategie fast immer geteilt. Mehr dazu →
Standardabweichung
Maß dafür, wie stark Ergebnisse um den Erwartungswert streuen. Beim Glücksspiel wächst sie nur mit der Wurzel der Spielzahl, der erwartete Verlust dagegen linear – deshalb setzt sich der Hausvorteil auf Dauer durch. Mehr dazu →
Sticky Bonus
Ein Bonus, der selbst nie ausgezahlt wird: Er wird bei der Auszahlung abgezogen. Nur Gewinne darüber hinaus gehören dir. Mehr dazu →
Surrender
Blackjack-Option, eine schlechte Hand aufzugeben und die Hälfte des Einsatzes zurückzuerhalten. Senkt den Hausvorteil leicht, wenn sie nach Grundstrategie genutzt wird. Mehr dazu →
Tie-Wette (Baccarat)
Wette auf ein Unentschieden. Sie zahlt meist 8:1 und hat mit rund 14,36 % einen sehr hohen Hausvorteil. Mehr dazu →
Tischspiel
Spiele wie Roulette, Blackjack oder Baccarat an einem Tisch mit Bankhalter. Online sind sie in Deutschland nur nach Landesrecht erlaubt (§ 22c GlüStV). Mehr dazu →
Transversale
Roulette-Wette auf eine Querreihe aus drei Zahlen (Transversale pleine, Auszahlung 11:1) oder auf zwei Querreihen (Transversale simple bzw. Sixain, 5:1). Mehr dazu →
Tronc
Die Sammelkasse für Trinkgelder in Spielbanken. 2024 kamen laut DHS-Jahrbuch Sucht 88,6 Mio. € zusammen. Mehr dazu →
Umsatzbedingung
Wie oft ein Bonus (oder Bonus plus Einzahlung) eingesetzt werden muss, bevor Gewinne auszahlbar sind. „35x Bonus" bei 100 € Bonus heißt: 3.500 € Gesamteinsatz. Mehr dazu →
Untersagungsverfahren
Verwaltungsverfahren, mit dem die GGL unerlaubte Glücksspielangebote verbietet. 2025 leitete sie 287 solcher Verfahren ein, 2022 waren es 68. Mehr dazu →
Varianz
Wie stark Ergebnisse um den Durchschnitt schwanken. Hohe Varianz bedeutet seltene, große Gewinne und lange Durststrecken; niedrige Varianz viele kleine Treffer. Mehr dazu →
Verifizierung (KYC)
Know Your Customer: Identitäts- und Altersprüfung beim Anbieter. Früh erledigt, beschleunigt sie spätere Auszahlungen. Mehr dazu →
Verlustjagd
Weiterspielen, um Verluste zurückzugewinnen. Eines der deutlichsten Warnzeichen für problematisches Spielverhalten. Mehr dazu →
Virtuelle Automatensteuer
Steuer von 5,3 % auf jeden Einsatz bei Online-Slots. Weil sie auf den Einsatz und nicht auf den Gewinn des Anbieters fällt, senken Anbieter die Auszahlungsquoten. Mehr dazu →
Volatilität
Im Slot-Kontext meist gleichbedeutend mit Varianz. Hoch volatile Automaten können ein Budget schnell aufbrauchen, bevor ein großer Treffer kommt. Mehr dazu →
Wettsteuer
Steuer von 5,3 % auf den Einsatz bei Sportwetten (Rennwett- und Lotteriegesetz). Anbieter geben sie meist über die Quoten oder einen Abzug an die Wettenden weiter. Mehr dazu →
Whitelist
Amtliche Liste der in Deutschland erlaubten Glücksspielanbieter, veröffentlicht von der GGL. Der wichtigste Check vor jeder Anmeldung. Mehr dazu →
Wild-Symbol
Ein Slot-Symbol, das andere Symbole ersetzen kann, um Gewinnlinien zu vervollständigen. Mehr dazu →
Zero
Die grüne Null im Roulette. Sie ist der Grund für den Hausvorteil: Im europäischen Roulette gewinnt die Bank dadurch auf lange Sicht 1/37 aller Einsätze, also 2,70 %. Mehr dazu →
Zufallsgenerator (RNG)
Random Number Generator: die Software, die Ergebnisse bei Slots und digitalen Tischspielen bestimmt. Jede Runde ist unabhängig von der vorherigen. Mehr dazu →
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